|
|
FütterungLamas und Alpakas sind sehr genügsame Tiere und benötigen pro Tag nur ca. 2% ihres Körpergewichts an Nahrung. Dabei ist darauf zu achten, dass der Anteil von strukturreichem Futter (Rohfasern) mindestens 25% des Futters ausmacht. Die Fütterung ist recht einfach, da die Tiere vor allem Gras, Heu und Kräuter fressen. Es ist zu empfehlen morgens Heu zu füttern, damit die Tiere tagsüber weniger Gras zu sich nehmen. Gras ist eiweisshaltig und vor allem junges Gras kann zu Vermehrungen der Magenbakterien führen, was durch deren Ausscheidungsstoffe eine Eiweissvergiftung hervorrufen kann. Frisches Wasser sollte immer zur Verfügung stehen und im Winter ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht einfriert. Gerne wird auch an Gestrüpp geknabbert. Auch Zweige und Baumrinde mögen die Tiere gerne. Bei Äpfeln ist Vorsicht geboten, da diese ganz verschluckt im Schlund stecken bleiben und zum Ersticken führen können. Äpfel also besser zerkleinern. Im Winter sollten zum Heu noch Äste von Laubbäumen oder Nadelhölzern zugefüttert werden. Dies dient einerseits der Beschäftigung und andererseits ist es ein Ergänzungsfutter. Auch Karotten und Futterrüben können gefüttert werden. Regelmässiges Füttern fördert den Kontakt zu den Tieren und baut das Vertrauen der Tiere zum Menschen auf. Ein weiterer Vorteil ist, dass man die Tiere dabei beobachten kann und so allfällige Krankheiten schneller auffallen. Folgende Pflanzen sind für Neuweltkameliden giftig und können zum Tod führen:
MineralstoffeWas bei der Fütterung auf keinen Fall fehlen darf sind Mineralstoffe. Diese gibt es als Leckstein oder in Pulverform zu kaufen. Wichtig ist, dass die Mineralsalzmischung dem Bedarf der Tiere entspricht und jedes Tier genug davon aufnimmt. |