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Herkunft
Typen

Geschichte

Lamas und Alpakas gehören zur Familie der Kamele und sind Fluchttiere. Sie sind Wiederkäuer, Säugetiere und gehören zu den ältesten Haustieren der Welt. Sie werden 20 bis 25 Jahre alt.

Zu welchem Zweck hält man Lamas und Alpakas?

1. Zucht
2. Lastenträger (z.B. beim Trekking)
3. Woll-Lieferant
4. Haustier
5. Therapie 
6. Fleisch

Weitere Erläuterung finden Sie unter dem Thema "Herkunft".

Verhalten

Lamas und Alpakas sind zurückhaltende und meist ruhige Herdentiere, die sehr neugierig sind. Die Tiere sind sehr intelligent und leicht zu trainieren. 

Die sehr soziallebenden Tiere brauchen Artgenossen. Innerhalb der Herde besteht eine ausgeprägte Rangordnung. Die Kommunikation untereinander erfolgt durch eine Art Summen und durch die Körperhaltung. Am meisten werden die Ohren und der Schwanz eingesetzt. 

Spucken

Eine Eigenart der Lamas und Alpakas ist das Spucken. Über das Spucken wird die Rangordnung festgelegt. Es kann auch eine Äusserung von Aggressivität sein. Bevor ein Lama spuckt, wird jedoch vorher meistens eine Warnung abgegeben. Zurückgelegte Ohren und ein hochgehaltener Kopf (damit die Nase weit in die Höhe ragt) sind Anzeichen dafür. Normalerweise besteht der "Warnschuss" lediglich aus im Mund vorhandenem Speichel. Das wirkliche Spucken beinhaltet grünlichen erbrochenen Mageninhalt, der sehr unangenehm riecht. Diese Spucke kann über 3 Meter geschleudert werden. Wenn ein Lama davon getroffen wurde, öffnet es seinen Mund um zu zeigen, dass es den Geruch verabscheut. Die Tiere spucken aber sehr selten auf einen Menschen und wenn doch, sind es meist Tiere, die in Zoos gehalten werden und Menschen als ranggleich oder sogar rangniedriger ansehen. Sie können auch auf Menschen spucken, wenn sie sehr gereizt werden.