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Richtlinien und Vorschriften finden Sie auf folgender Seite:UnterstandLamas und Alpakas sind unkompliziert zu halten. Ein Unterstand, der vor Sonne, Wind und Regen schützt, reicht aus. Sie benötigen keinen geschlossenen Stall. Der Unterstand muss für die Tiere immer zugänglich sein und man sollte auf trockene, zugluftfreie Liegefläche achten. Er sollte dreiseitig geschlossen sein und die offene Seite sollte nach Süden ausgerichtet sein. Als Untergrund eignen sich Holz oder Steinplatten, Sand oder Erdboden. Betonboden funktioniert auch, jedoch muss er mit Einstreu oder Gummimatten isoliert werden. Die Böden müssen gut gereinigt und desinfiziert werden können (Urin muss abfliessen und Kot leicht zu entfernen sein) und in nassem Zustand rutschfest bleiben, da sonst Verletzungsgefahr besteht. Eine Futterkrippe am Boden oder eine Heuraufe mit Auffangschale im Unterstand ist zu empfehlen, da Futter, welches auf den Boden gefallen ist von den Lamas und Alpakas nicht mehr gefressen wird. Kraftfutter und Mineralsalze sollten in einer Wandraufe oder einem Eimer verabreicht werden. Es ist darauf zu achten, dass das Futter immer im Trockenen steht und alle Tiere dazu Zugang haben. Für Jungtiere empfiehlt sich ein eigener Futterplatz, damit sie ungestört genügend Futter zu sich nehmen können. Weide und AuslaufDer Auslauf sollte weitläufig und grossflächig sein, da die Tiere sehr viel Bewegung brauchen. Sie sollten oft ausgeführt werden, da sie lange Spaziergänge lieben. Trekking bietet sich von daher an, da es sämtlichen Bedürfnissen der Lamas und Alpakas gerecht wird. Die Weide wird am besten mit feinmaschigem Knotengittergeflecht und Pfählen aus Holz oder Eisen abgegrenzt. Je nach Grösse des Auslaufs können auch integrierte "Wanderzäune" von Vorteil sein. Lamas und Alpakas sind Paarhufer (Schwielensohler) was auch in extremen Hanglagen kaum zu Trittschäden führt. Sie beissen das Gras ab und reissen es nicht aus. Dadurch wird die Grasnarbe nicht zerstört und sicherte in freier Wildbahn das Überleben der Lamas und Alpakas. |